12 gute Gründe, warum es sich schon im Studium lohnt, die IG Metall kennenzulernen

1 … weil ich Tipps und Unterstützung beim Berufseinstieg ­bekomme …

Die IG Metall kennt sich in den Betrieben ihrer Branchen aus. Durch ihre Kontakte kann sie praktische Einblicke in das eigene Berufsfeld vermitteln. Die Infos aus der Berufspraxis helfen bei der Orientierung auf den künftigen Job, bei der Ausgestaltung des Praktikums und dabei sich im Arbeitsleben nicht über den Tisch ziehen zu lassen. Wir sind auf der CeBIT und der Hannover-Messe vertreten, um auf dem aktuellen Stand von Technik und Arbeitswelt zu sein und mit Studierenden und Beschäftigten den Dialog zu suchen. Dabei informieren wir über Tarife und Arbeitsbedingungen. Wir bieten Informationen zu den Einstiegsgehältern in unseren Branchen.


2 … weil ich mit der IG Metall etwas lernen kann …

Gerade im verkürzten Studium durch die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge kommen wichtige Zusatzqualifikationen häufig zu kurz. Wir bieten spezielle Seminare für Studierende, um inhaltlich über den Tellerrand hinauszuschauen, sich ganz praktisch auf die künftige Berufstätigkeit vorzubereiten und das Studium besser bewältigen zu können. Dazu gehören auch Trainings zu Lernstrategien und Exkursionen in die Betriebe.


3 … weil wir uns gegenseitig bereichern können …

Die Stärke der IG Metall besteht in ihrem Netzwerk: Alle steuern etwas bei und alle können dabei etwas von anderen lernen.

Auch deine Erfahrungen und Kompetenzen sind hier gefragt und können anderen weiter helfen. Bringe sie in unser Netzwerk ein und unterstütze Mitstudierende, Kolleginnen und Freunde. Um das Netzwerk zu befördern, haben wir eine „Taskforce junge ­Ingenieurinnen und Ingenieure“ ins Leben gerufen und führen jährlich eine große Engineering-Tagung zur Diskussion über aktuelle Fachthemen aus Technik und Gesellschaft durch.

Im Internet hat unser Netzwerk einen virtuellen Raum. Unter www.engineering-igmetall.de kannst Du als Mitglied Kontakt zu Expertinnen und Experten aus Unternehmen und Hochschulen aufnehmen.


4 … weil ich an jeder Hochschule lernen kann wie ich ein ­Unternehmen gründe, aber nirgends gesagt bekomme, welche Rechte ich als ArbeitnehmerIn habe! …

Für die meisten Studierenden gehört Arbeiten schon zum Studium. Schon allein um dies zu finanzieren. Die IG Metall hat in der ganzen Bundesrepublik Geschäftsstellen mit kompetenten Ansprechpartner/innen vor Ort. Diese bieten unseren Mitgliedern Rechtsberatung und Rechtsschutz in allen Fragen des Arbeits- und Sozialrechts. Nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch selbstbewusst im Praktikum oder Nebenjob ­vertreten. Zudem können Arbeitsverträge und Arbeitszeugnisse ­professionell überprüft werden.

Darüber hinaus ist die IG Metall Teil des bundesweiten Beratungsnetzwerkes „studentsatwork“, das in vielen Hochschulen bundesweit auf dem Campus vertreten ist. Mit Hochschulgruppen, ­Hochschulinformationsbüros und Campus Offices bieten die Gewerkschaften kompetente Informationen vor Ort.


5 … weil ich neben dem Studium arbeite und mithilfe der IG Metall zusätzliche Urlaubstage und Sonderzahlungen ­bekommen kann …

Immer mehr Studierende sind darauf angewiesen sich ihren Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Wir arbeiten gemeinsam mit den Studierenden an fairen Arbeitsbedingungen und guten Studienbedingungen, die Vereinbarkeit von Studium und Job ermöglichen. Studiengebühren lehnen wir grundsätzlich ab, weil sie die Hürden ein Studium zu beginnen vergrößern und den Zwang neben dem Studium zu arbeiten erhöhen.


6 … weil ich unabhängige Informationen brauche …

Unabhängige Informationen haben ihren Preis! Damit die IG Metall in der Lage ist, fundiert auf dem Weg von der Hochschule ins Arbeitsleben zu begleiten und zu beraten, braucht sie Geld. Dafür sind die Mitgliedsbeiträge da.


7 … weil Arbeitszeugnis und Arbeitsvertrag meine berufliche ­Entwicklung prägen und Beratung sich dabei auszahlt …

Das Unterzeichnen des ersten Arbeitsvertrages stellt meist die erste große Herausforderung dar. Ist dieser erst einmal unterschrieben, lässt sich meist an den Bedingungen nicht mehr viel verändern. ­Deshalb bieten wir durch Veranstaltungen und Beratung die ­Möglichkeit, sich vor der Unterzeichnung zu informieren und den Arbeitsvertrag auf Stolpersteine hin zu überprüfen.


8 … weil die Gewerkschaften mit einer eigenen Stiftung innovativen Ideen mehr Freiraum verschaffen und ein Studium mit ­Stipendien ermöglichen …

Die Hans-Böckler-Stiftung bietet neben den Stipendien für Studierende die Optionen mit anderen Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt zu kommen und andere Wege zu denken. Kritische Seminare und Projekte schaffen Raum für die Erweiterung der eigenen Perspektiven.

Die Hans-Böckler-Stiftung schafft Fakten für eine faire Arbeitswelt.


9 … weil sich Gewerkschaften für die Verbesserung meiner ­Studienbedingungen einsetzen! …

Wer studiert, will, dass die Hochschulen eine gute Lehre haben und gut ausgestattet sind. Das Studium soll studierbar, die Anforderungen „schaffbar“ sein.

Wir setzen uns gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden für Qualität im Studium und gute Lehr-/Lernbedingungen ein. Wir wollen, dass das Studium projektorientiert und interdisziplinär ist. Deshalb mischen wir uns in die Akkreditierung von Studiengängen ein.


10 ... weil das Leben Planbarkeit braucht und Tarifverträge Sicherheit bei Einkommen und Arbeitsbedingungen schaffen ...

Wer studiert hat, muss die Chance bekommen korrekt bezahlt zu werden, sowie seine Kompetenzen in die Gesellschaft und die Arbeitswelt einzubringen.

Wir setzen uns gegen die als selbstverständlich geltende Befristung in der Wirtschaft und an den Hochschulen ein. Mit unseren Tarifverträgen setzen wir Standards, an denen Du Dich orientieren kannst.

Innovative Ideen brauchen Sicherheit im Job. Wer diese Sicherheit nicht hat, kann nicht quer denken und wirklich neues und nachhaltiges schaffen.


11 ... weil gute Arbeit uns Freiräume und­ Beteiligungsmöglich­keiten schafft und der Weg nach dem Studium nicht in die Leere führen darf ...

Wir setzen uns für gute Arbeit ein.

Das heißt für uns:

  • Möglichkeiten zu schaffen, Gelerntes im Beruf einzubringen
  • Neue Ideen zu entwickeln und ­umsetzen zu können
  • Respektvoller Umgang im Betrieb ­untereinander
  • Sinnvolle Tätigkeit in den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt und Qualität
  • Immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt zu werden und diese auch bewältigen zu können.

12 ... weil eine Gesellschaft ohne Solidarität auseinander fällt...

Die IG Metall als gesellschaftliche und politische Kraft setzt sich gegen Leiharbeit, Ausgrenzung und Rassismus in der Gesellschaft und im Betrieb ein, weil uns eine Gesellschaft wichtig ist, in der wir fair miteinander umgehen.


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